NetLunch:
Dr. Michael Blumbach, De Dietrich Process Systems GmbH
Von der klassischen zur grünen Chemie- und Pharmaindustrie – die Trends und Entwicklungen aus der Sicht eines Anlagenbauers

Termin: Mittwoch, 28. April 2021, von 12:30 bis ca. 14:30 Uhr.

Ort: Villa Bonn, Siesmayerstrasse 12, 60323 Frankfurt am Main (Stadtteil Westend)

Thema:
Die chemische und pharmazeutische Industrie bewegt sich derzeit auf einem spannenden Markt mit vielen neuen Trends. Zukunftsmärkte gibt es unter anderem bei pflanzenbasierter Chemie, neuartige Medikamente, Abfallrecycling und CO2-Umwandlung. Noch dazu hat die Corona-Pandemie eine riesige Dynamik auf dem internationalen Markt mit vielen Risiken, aber auch Chancen, ausgelöst. All dies stellt nicht nur die forschenden und produzierenden Unternehmen, sondern auch die Zulieferer vor neue Herausforderungen. Die Lösungen für den Reaktionsanlagenbau bestehen hier aus einer interessanten Mischung zwischen klassischen Materialen und neuen Technologien, sowie der tieferen Einbindung der Zulieferer in die Prozesse der Kunden.

Speaker:
Dr. Michael Blumbach, 1976 geboren, studierte Metallurgie und Werkstofftechnik an der RWTH Aachen, wo er anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Eisenhüttenkunde arbeitete und 2006 zum Dr.-Ing. promoviert wurde. Danach war er 11 Jahre beim französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain im Bereich der Glasherstellung beschäftigt, davon 3 Jahre als Produktionsleiter in Brasilien und zuletzt als stellvertretender Werksleiter in Aachen. Nach seinem Wechsel zur De Dietrich Process Systems GmbH, zunächst als Direktor für die Produktlinie Glas, übernahm er dort 2018 die Geschäftsführung für den Standort Mainz. Dr. Michael Blumbach ist verheiratet und hat zwei Kinder im Schulalter.

Unternehmen:
De Dietrich Process Systems GmbH ist die deutsche Niederlassung der weltweit mit 1000 Mitarbeitern aufgestellten De Dietrich Process Systems Gruppe mit Hauptsitz in Straßburg. Die Gruppe ist auf die Herstellung von Ausrüstung für die chemische und pharmazeutische Industrie ausgerichtet:
- Stahl/Email-Apparate (De Dietrich® Glass Lining)
- Filter/Trockner (Rosenmund®)
- Anlagenbau in korrosionsfesten Werkstoffen, insbesondere Borosilikatglas 3.3 (QVF®)

Die De Dietrich Process Systems GmbH in Mainz fertigt das umfassende QVF®-Komponentensystem aus Borosilikatglas 3.3 für Miniplant, Kilolab und Produktion. De Dietrich Process Systems GmbH ist ein leistungsstarker Partner für Prozesslösungen und weltweit führender Anbieter von Glasapparaten und Anlagen für die thermische Verfahrenstechnik aus korrosionsbeständigen Werkstoffen - vom Basic Engineering über die Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme.

Geschichte: Die QVF Glastechnik GmbH wurde 1955 als deutsche Niederlassung der englischen QVF Process Systems Ltd. gegründet. 1998 schloss sich die QVF GLASTECHNIK GmbH in Wiesbaden mit der Mainzer SCHOTT ENGINEERING GmbH zusammen zur QVF ENGINEERING GmbH in Mainz. 2000 wurde die QVF Engineering GmbH Teil der französischen Firmengruppe De Dietrich Process Systems und firmiert seit 2009 als De Dietrich Process Systems GmbH mit heute 210 Mitarbeitern in Mainz.

Wichtiger Hinweis:
Auf Wunsch aus der Mitgliedschaft möchten wir Sie vor Teilnahme an unseren Veranstaltungen verpflichtend bitten, einen Corona Selbsttest oder an einer Teststation durchzuführen, um eine mögliche Übertragung auszuschließen. Der Test darf nicht älter als zwei Tage sein. Bitte bringen Sie den Teststreifen, bzw. das Testergebnis mit zur Einlasskontrolle. Bei bereits geimpften Teilnehmern bitten wir um Vorlage eines entsprechenden Impfnachweises.

Zur Anmeldung
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