S.E. Richard A. Grenell, Botschafter der USA in Deutschland zu Berlin:
Die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen aktuell

Termin: Mittwoch, 15. Januar 2020, von 18:30 bis ca. 21:30 Uhr.

Ort: Villa Bonn, Siesmayerstrasse 12, 60323 Frankfurt am Main (Stadtteil Westend)

Thema: Wie ist der aktuelle Zustand des deutsch-amerikanischen Verhältnisses? Nach einer Umfrage der Atlantik-Brücke sahen Anfang 2019 etwa 80 % der Deutschen das deutsch-amerikanische Verhältnis als negativ oder sehr negativ an. In den USA sind die Zahlen genau umgekehrt; die Bevölkerung in den USA hat nicht das Gefühl, das Verhältnis zu Deutschland sei schlecht.
Aktuelle Themen zwischen Deutschland und den USA werden beispielsweise bei folgenden gesehen wie der Kündigung des Pariser Klimaschutzabkommens durch die USA, den Verteidigungsausgaben Deutschlands mit 1,24 % in 2018 unter dem von alle Mitgliedstaaten der NATO zugesagten Wert von 2 % des Bruttoinlandsprodukts sowie dem Handelsstreit zwischen der EU und den USA mit der Verhängung von Strafzöllen der USA auf Stahl und Aluminium aus Europa und den daraufhin von der EU verhängten Zöllen auf Motorräder, Whiskey und Jeans aus den USA.

Speaker: Richard A. Grenell traf am 8. Mai 2018 in Deutschland als US-Botschafter in Deutschland ein. Grenell war Teilhaber bei Capitol Media Partners mit Sitz in Los Angeles. Er war auf kommunaler, bundesstaatlicher, nationaler und internationaler Ebene als leitender Politik- und Kommunikationsberater für Amtsträger sowie für ein Fortune-300-Unternehmen tätig. 2001 wurde Grenell von Präsident George W. Bush zum Sprecher des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen ernannt. Er hatte dieses Amt unter vier Botschaftern bis September 2008 inne und war damit der am längsten amtierende US-Pressesprecher bei den Vereinten Nationen. Nach seinem Bachelorabschluss in Government and Public Administration an der Evangel University, einer Einrichtung der Pfingstbewegung, erwarb Grenell einen Master in Public Administration an der Harvard Kennedy School.

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