Boris Palmer, OB Stadt Tübingen:
„Die klimaneutrale Stadt“

Termin: Donnerstag, 5. November 2020, 18:30 Uhr

Ort: Villa Bonn, Siesmayerstr. 12, 60323 Frankfurt

Thema: Tübingen hat sich ein großes Ziel gesetzt: Die Stadt in Baden-Württemberg will bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Dafür müssen jedoch alle Kompromisse eingehen. Um das Ziel rechtzeitig zu erreichen, werde sich allerdings das Leben aller Bürger durch den Beschluss des Gemeinderats verändern. So spricht Palmer von einem möglichen Autoverbot in der Innenstadt und eine Erhöhung der Parkkosten. Allerdings wäre Busfahren dann kostenlos.
Das Ziel ist gesetzt, nun soll erarbeitet werden, wie man dieses erreichen kann.

Speaker: Palmer wuchs in Geradstetten auf und ist ein Sohn des Obstbauern Helmut Palmer, der als parteiloser Kandidat bei mehr als 250 Bürgermeisterwahlen in Baden-Württemberg überregionale Bekanntheit als „Remstal-Rebell“ erlangte. Palmer wurde als hochbegabt eingestuft und machte sein Abitur an der Freien Waldorfschule Engelberg im Juni 1992 mit 1,0. Daraufhin absolvierte Palmer seinen Zivildienst beim DRK. Anschließend studierte er von 1993 bis 2000 Geschichte und Mathematik für das Lehramt an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und in Sydney. Dieses Studium schloss er mit dem Ersten Staatsexamen ab.
Im Anschluss arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Zu Palmers politischen Zielen gehört insbesondere die Umsetzung und Unterstützung der globalen Klimaschutzziele durch lokale Maßnahmen. Er wurde zum Energiebotschafter des Landes Niederösterreich ernannt.

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