Pfarrer Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer RenovabisOsteuropa im Umbruch – Krieg, Wiederaufbau und Europas Zukunft
Termin: 19.11.2026 ab 18:30 Uhr, Start 19:00 Uhr
Ort: Villa Bonn, Siesmayerstrasse 12, 60323 Frankfurt am Main
Thema: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die politische und wirtschaftliche Ordnung Europas grundlegend verändert. Gleichzeitig stehen zahlreiche Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas vor tiefgreifenden gesellschaftlichen Herausforderungen: demografischer Wandel, Abwanderung, wirtschaftliche Ungleichgewichte und die schwierige Annäherung an die Europäische Union. Prof. Dr. Thomas Schwartz kennt die Region durch seine Arbeit als Hauptgeschäftsführer von Renovabis aus unmittelbarer Anschauung. Er berichtet über die Lage der Menschen vor Ort, die Folgen von Krieg und politischen Spannungen sowie über die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Wiederaufbau. Dabei geht es auch um die Frage, welche Verantwortung Deutschland und die Europäische Union für Stabilität, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Osten Europas tragen. Der Vortrag eröffnet eine Perspektive jenseits der täglichen Nachrichten und zeigt, warum die Zukunft Osteuropas entscheidend für Frieden, Sicherheit und Wohlstand auf dem gesamten Kontinent ist.
Speaker: Pfarrer Prof. Dr. Thomas Schwartz ist seit 2021 Hauptgeschäftsführer von Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Er studierte Theologie und Philosophie in Münster, Augsburg und Rom und wurde 2001 im Fach Moraltheologie promoviert. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Priester lehrt er als Honorarprofessor Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Universität Augsburg. Durch zahlreiche Reisen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen verfügt Thomas Schwartz über umfassende Kenntnisse der politischen, gesellschaftlichen und humanitären Situation in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. In seiner Arbeit verbindet er praktische Hilfe mit grundlegenden Fragen nach Verantwortung, Menschenwürde und einem solidarischen Europa.



