Wolf Matthias Mang, VhU:
„Auch wenn es kaum einer glaubt – Klimaschutz funktioniert am besten marktwirtschaftlich!“

Termin: Dienstag, 9. Juni 2020, ab 18:30 Uhr.

Ort: Schlosshotel Kronberg, Hainstraße 25, 61476 Kronberg im Taunus

Thema: Wenn Wirtschaft und das öffentliche Leben nach der Corona-Krise wieder in Schwung gebracht worden sind, sollten Maßnahmen an erster Stelle stehen, die auf eine klima- und umweltfreundliche Zukunft ausgerichtet und sozial ausgewogen sind. Der Grundgedanke ist, dass Ökonomie, Ökologie und Soziales zusammengedacht werden müssen: Die Sorge für die Menschen und der Schutz der Ökosysteme sind untrennbar miteinander verbunden. Wir müssen vieles ändern, damit die Menschheit und die ganze Schöpfung auch in Zukunft gut auf diesem Planeten leben können. Jenseits aller Einzelinteressen stehen alle Menschen in der Verantwortung, für „unser gemeinsames Haus Sorge zu tragen“. Das gilt auch für die Wirtschaft.

Aber: Wir müssen dabei das Richtige tun, nicht das nur gut Gemeinte!

Viele Menschen glauben, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum seien miteinander unvereinbare Gegensätze. Und ihr einfaches Rezept lautet: Je mehr wir  das Wirtschaftswachstum reduzieren, desto besser schützen wir das Klima. Sowohl die Grundannahme als auch die Schlussfolgerung daraus sind falsch. Und damit auch die daraus abgeleiteten Folgerungen, immer weitere Einschränkungen unseres individuellen Verhaltens, also eine individuelle Moral,  zu fordern: Fleischverbote,  Fahrverbote, Wachstumsverbote.

Richtig dagegen ist: der Klimaschutz muss im institutionellen Rahmen verankert sein, dann braucht es dazu jedenfalls keine individuelle Moral mehr:  Zum richtigen Klimaschutz brauchen wir ein institutionalisiertes marktwirtschaftliches System, das CO2-Ausstoß deckelt, Ausstoß-Mengen reduziert und Einhaltung  gelingt am besten durch eine fest vorgegebene Reduktion der CO2-Ausstoß-Menge, die sich jährlich weiter vermindert: einen sog. CO2-Deckel in Kombination mit einem Emissionshandel. Dieses System funktioniert schon sehr erfolgreich europaweit in der Industrie und in der Stromerzeugung. Ein solches System wird  in Kürze - ab Januar 2021 - national im Straßenverkehr und Gebäuden eingeführt.

Speaker:

  • seit 2000 Aufsichtsratsvorsitzender der OECHSLER AG (www.oechsler.com)
  • seit 1984 Geschäftsführer der ARNO ARNOLD GmbH (www.arno-arnold.de) in Obertshausen
  • seit 2013 Vorstandsvorsitzender vom Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e. V.
  • (HESSENMETALL) - seit 2011 Vorstandsmitglied
  • seit 2013 Vorsitzender Bildungswerk HESSEN METALL e. V., Bildungshaus Bad Nauheim
  • seit 2013 Vizepräsident von Gesamtmetall
  • seit 2014 Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU) –
  • seit 2012 Präsidiumsmitglied, seit 2013 Vizepräsident
  • seit 2014 Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • seit 2014 Vizepräsident und Schatzmeister des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
  • seit 2008 1. Vizepräsident der IHK Offenbach sowie Vorsitzender des Finanz- und Rechtsausschusses seit 1997 Mitglied der Vollversammlung

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